Sehr gut gestartet...

42 junge Menschen aus Flawil und Niederglatt haben sich dieses Jahr wieder auf den Firmweg gemacht. Dieser hat am 4. September mit dem Starttag im Kloster Magdenau begonnen.
„Ich bin neugierig, wie der heutige Tag sein wird.“
„Ich bin gespannt, wie der erste Tag ist. Lass mich überraschen wie der ausgeht.“
„Ich wünsche mir, dass der Firmweg für mich unvergesslich bleibt.“
„Ich möchte den Firmweg so abschliessen, dass ich am Schluss stolz auf mich bin.“
„Ich möchte an allen Terminen dabei sein und respektvoll mit allen umgehen.“
„Ein paar kenne ich sehr gut, andere kenne ich gar nicht, andere nur so auf der Strasse.“
„Ich wünsche mir, dass wir eine gute Zeit miteinander haben und offener über Themen reden können.“
„Ich möchte Neues kennenlernen, etwas erleben fürs Leben lernen.“
„Ich will eine gute Zeit mit netten Leuten verbringen. Ich will in mich hineingehen und etwas über mich erfahren.“
„Ich kenne noch fast niemanden, da ich aus Niederglatt komme.“
Dies sind ein paar der schriftlich geäusserten Statements ganz am Anfang des Nachmittags.

Vertrauen & Teamgeist
Es ist eine bunt zusammengewürfelte Schar rund 80% des Jahrgangs, die sich auf den Firmweg gemacht hatte.
Am Starttag sollte eine Basis für ein gutes Miteinander gelegt werden, das für das Gelingen des Firmwegs matchentscheidend ist.
Ganz wichtig ist dafür der Aufbau von gegenseitigem Vertrauen.
Eine Einheit, wo die jungen Menschen eine Gruppe blind durch anspruchsvolles Gelände führen mussten, bildete ein gutes Übungsfeld für den Aufbau gegenseitigen Vertrauens.

Der Firmweg wird nur dann zur wirklich guten Erfahrung, wenn in den Gruppen ein guter Teamgeist herrscht, wenn jeder seine Verantwortung in der Gruppe übernimmt.
Darum wurde die Teamfähigkeit der jungen Leute auf die Probe gestellt, indem sie mit einfachsten Mitteln als Gruppe ein Gefährt basteln sollten, das dann im Wettbewerb mit den andern Gruppen steht.
Nach der Bauphase reflektierten die jungen Menschen zusammen mit einem Firmwegbegleiter, wie sie als Gruppe zusammengearbeitet haben, was für ein gutes Resultat förderlich und was hinderlich war.
Die anschliessende Präsentation der Gefährte und das Rennen war spannend und machte auch viel Spass.

Man kennt sich...?
Viele der jungen Menschen kannten einander noch von der gemeinsamen Schulzeit her. Doch was heisst schon kennen?
Anhand eines Fragespiels war die Fähigkeit der einzelnen gefragt, sich in andere hineinzuversetzen, andere einzuschätzen.
Bei den Fragen ging es auch darum, wie die einzelnen zu Glaube und Religion momentan stehen. Öfters gab es doch ein Aha-Erlebnis, weil die jungen Menschen entdeckten, dass sie gerade in diesen Bereichen einander gar nicht so gut kannten und einander so positiv überraschten.

Die Firmwegkerze als Begleiter auf dem Firmweg
Nach einer Verpflegungspause setzten sich die jungen Menschen mit der aktuellen Osterkerze auseinander. Es war spannend, was die jungen Menschen aus dem Bild der aktuellen Osterkerze alles gerade auch für ihr Leben rauslesen konnten.
Doch nun war die Kreativität der jungen Menschen herausgefordert, sollten sie nun selber eine Firmwegkerze gestalten, die etwas von ihrem Glauben, etwas von dem auch ausdrücken sollte, was sie auf diesem Firmweg erwarten.
In grosser Ernsthaftigkeit machten sich die FirmkandidatInnen an die Arbeit. Es entstanden eindrückliche Kerzen, die dann einander vorgestellt und in der Mitte zum ersten mal entzündet wurden.
Diese Kerzen werden die jungen Menschen auf ihrem Weg begleiten und da und dort wieder zum Einsatz kommen. Ausgehend von diesen Firmwegkerzen erklärten die jungen Menschen, warum sie den Firmweg machen und was sie von ihm erwarten:

„Ich will herausfinden, wer ich bin, welche Beziehung ich zu Gott hege und pflege und was ich glaube. Ich will herausfinden, was mich ausmacht.“
„Ich will meinen Glauben vertiefen!“
„Ich möchte mehr über den Glauben erfahren. Ich erwarte spannende und lehrreiche Erlebnisse und guten Kontakt mit andern.“
„Ich erwarte meinen Glauben zu Gott zu stärken.“
„Ich mache den Firmweg, um mehr über die Religion zu erfahren, um mir ein Bild von meiner Religion zu machen und natürlich auch um Spass zu haben. Ich erwarte Fairness und spannende Erlebnisse.“
„Ich erwarte eine coole Zeit mit vielen Kollegen und möchte mich mehr mit Gott befassen.“
„Ich möchte mich mit dem Glauben auseinander setzen und erfahren, was andere Jugendliche darüber denken.“
„Ich mache den Firmweg, um mir Fragen zu stellen, über die ich sonst nie nachdenken würde, um andere Seiten von Gott und andern Menschen zu sehen. Ich möchte alte Freundschaften wieder auffrischen.“
„Ich mache den Firmweg, weil ich die Beziehungen zu Gott noch enger knüpfen möchte. Mit der Firmung kann ich das ermöglichen.“

Eigene Stärken ins Spiel bringen
Ganz wichtig ist, dass die jungen Menschen selber für das gute Gelingen dieses Wegs Verantwortung übernehmen, indem sie auch ihre Stärken einbringen. So überlegten sich die jungen Menschen, welche guten Eigenschaften und Stärken sie denn mitbringen. Es kam eine eindrückliche Liste zusammen, Ausdruck des grossen Potentials, das die jungen Menschen mitbringen
In einem Feuerritual zum Abschluss wurden diese guten Eigenschaften der einzelnen symbolisch ins Spiel gebracht.
Mit einem gemütlichen Umtrunk in der SpurBar endete ein gelungener Starttag.
Ein herzliches Dankeschön geht auch die Schwestern vom Kloster Magdenau für ihre Gastfreundschaft und dafür, dass sie die jungen Menschen und das Firmweg-Team mit ihrem Gebet begleiten.

Sehr positive Feedbacks
Die schriftlichen Feedbacks zum Starttag waren einhellig sehr positiv:
„Ich nehme für mich die Erfahrung von heute mit, dass ich auch Menschen vertrauen kann, die ich vorher gar nicht so gut kannte.“
„Teamgeist war spürbar, Arbeit in Gruppen hat Spass gemacht.“
„Ich bin sehr gut in den Firmweg gestartet, habe mehr über Gott und den Firmweg erfahren.“
„Ich fand den Start gelungen, und ich nehme meine Gedanken über unbekannte Dinge mit. Ich habe vieles überdacht, was ich noch nie getan habe.“
„Der Inhalt hat mir sehr gefallen. Man musste auch Teamgeist zeigen, was ich super fand.“
„Ich denke, ich habe gut im Team mitgemacht. Ich habe es sehr spannend gefunden, etwas von den andern zu erfahren.

„Ich habe mir schon heute viel Gedanken über den Firmweg gemacht.“
„Ich habe am Starttag z. B. Dario aus Niederglatt besser kennen gelernt. Er ist ein cooler Typ.“
„Ich nehme vom Starttag Teamgeist in einer andern Art mit als im Handball.“
„Ich werde schauen, bis zur Firmung auch meinen Teil zum guten Gelingen des Firmwegs beizutragen.“
„Ich fand den Start gut. Ich will mich mehr auf Gott und den Glauben einlassen.“
„Ich bin motiviert, meinen Glauben zu entdecken!“
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